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IG Zukunft Ruckhalde

IG Zukunft Ruckhalde fordert Gesamtleistungswettbewerb

Auf dem städtischen Areal "Ruckhalde" in St.Gallen soll Raum für neue, zukunftsgerichtete Wohn- und  Arbeitsformen entstehen. Die neu gegründete Interessengemeinschaft "IG Zukunft Ruckhalde" fordert den Stadtrat auf, das Areal über einen Gesamtleistungswettbewerb auszuschreiben. 

Mit attraktiven Wohnangeboten für Private, gemeinnützige Wohnbauträger und neuen Wohnformen für Familien und Pensionäre sollen auf der Ruckhalde bislang ungenügend adressierte Nachfragesegmente angesprochen werden. Neue hybride Arbeitsformen an der Schnittstelle zum Wohnen für Kreativwirtschaft und Freiberufe sollen auf der Ruckhalde kombiniert werden. Freiräume und Begegnungsorte unterstützen digitales Arbeiten und emissionsfreies urbanes Handwerken. Erneuerbare Energieträger, rezyklierbare Werkstoffe beim Bau und innovative Begrünungsformen auf den Neubauten helfen, das Thema Nachhaltigkeit besonders zu adressieren, so die Interessengemeinschaft. 

IG Zukunft Ruckhalde fordert Ausschreibung
Die Ruckhalde soll zum modernen Wohn- und Arbeitsquartier von St.Gallen werden. Dies fordert ein dreiköpfiges Gremium, welches vor kurzem den Verein "IG Zukunft Ruckhalde" (www.zukunft-ruckhalde.ch) ins Leben gerufen hat. IG-Präsident und Ingenieur Oskar Seger, Immobilienspezialist Thomas Mesmer und Architekt Thomas Egli bilden das Kernteam. Das Konzept der "IG Zukunft Ruckhalde" sieht vor, dass Grundeigentümer, gemeinnützige Wohnbauträger, Entwickler, Anbieter von Mobilitäts- und Energielösungen sowie weitere innovative Investoren sich über einen städtischen Gesamtleistungswettbewerb für das Gesamtareal bewerben. Bis dahin bündelt die IG die Anliegen dieser Gruppen im Hinblick auf die Ausschreibung. 

Mobilität ist Basis für Hindernisfreiheit
"Gemeinnützige Wohnbauträger sollen in unserem Konzept auf ausgewiesenen Baufeldern mutige, neue Wohnformen testen – so etwa Mehrgenerationenhäuser, Cluster- und Satellitenwohnungen", führte Präsident Oskar Seger aus. Solche Konzepte und Ideen gilt es aktiv in eine Gesamtkonzeption einbinden. "Die Stadt als Grundeigentümerin wird auch auf der Ruckhalde eine markt- und ortsübliche Rendite erzielen müssen. Nebst Baufeldern für gemeinnützige Wohnbauträger müssen im Projekt weitere Eigentums- und Mietersegmente angesprochen werden, damit für Kanton wie Stadt St.Gallen Mehrwert entsteht", so Thomas Mesmer in seinen Ausführungen. "Gerade ältere oder behinderte Menschen sind auf vielseitige Mobilitätsformen angewiesen", ergänzt Architekt Thomas Egli. Dies sei eine Chance, innovative Mobilitätslösungen zu erarbeiten. Auch müsse es gelingen, auf der Ruckhalde eine zukunftsgerichtete und regional verankerte Architektur umzusetzen. 

Anliegen von Interessenten bündeln
Die "IG Zukunft Ruckhalde" treibt ihr Konzept unabhängig von einer Projektunterstützung durch Bund, Kanton oder Stadt voran und finanziert sich durch Beiträge Dritter. Sie bündelt auch die Anliegen weiterer Gruppen (Verbände, Wohnbauträger, Grundeigentümer, Entwickler, Investoren etc.), welche sich für eine lebenswerte Ruckhalde einsetzen. 

Für weitere Fragen stehen bereit:
Oskar Seger, Präsident IG Zukunft Ruckhalde, Tel. +41 79 767 03 66
Thomas Mesmer, Vorstand IG Zukunft Ruckhalde, Tel. + 41 79 698 08 41
Thomas Egli, Vorstand IG Zukunft Ruckhalde, Tel. +41 71 277 77 39

Präsentation IG Ruckhalde