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Weiterentwicklung der Stadt sicherstellen

18.10.2017    

Interview mit Stadtratskandidat Boris Tschirky

Sämtliche Wirtschaftsverbände und der Hauseigentümerverband der Stadt St.Gallen empfehlen Boris Tschirky zur Wahl in den Stadtrat: Mit seiner Vision «eine starke Wirtschaft und eine starke Stadt» steht er für eine bürgernahe, gewerbe- und wirtschaftsfreundliche Politik, die auch den Wohnstandort St.Gallen stärkt. Wir haben Boris Tschirky zum Gespräch getroffen.

Die Wirtschaftsverbände haben im ersten Wahlgang bewusst keine Wahlempfehlungen abgegeben. Für den 2. Wahlgang setzen nun der HEV St.Gallen und die Wirtschaftsverbände voll und ganz auf Ihre Kandidatur. Was dürfen die Haus- und Grundeigentümer erwarten, wenn Sie gewählt sind?
Boris Tschirky: Wir müssen eine gesunde Weiterentwicklung der Stadt sicherstellen. Damit das möglich ist, gilt es, Vorschriften und Bürokratie für die Realisierung von Bauvorhaben schlank und die steuerliche Belastung für Haus- und Grundeigentümer moderat zu halten. Das kann nur gelingen, wenn jene Hälfte der St.Galler Bevölkerung, die bürgerlich «tickt», angemessen im Stadtrat vertreten bleibt. Die Weiterentwicklung der Stadt darf nicht dadurch blockiert werden, dass die Zusammensetzung des Parlaments im Stadtrat noch schlechter abgebildet wird als heute. Wenn im Stadtrat plötzlich vier Vertreterinnen und Vertreter der Ratslinken einem einzigen bürgerlichen Vertreter gegenüber sässen, wäre das den Anliegen der Haus- und Grundeigentümer kaum zuträglich.

Bezüglich Ihrer Person wurde auf bürgerlicher Seite die Kritik geäussert, Sie seien kein echter Gewerbler. Wie entgegnen Sie darauf?
Ich setze mich für eine bürgernahe, gewerbe- und wirtschaftsfreundliche Politik ein, die den Standort St.Gallen stärkt. Vor allem in meiner Zeit als Wirtschaftsförderer im Rheintal und des Kantons St.Gallen, als Tourismusdirektor und als Stadtparlamentarier – während jener Zeit wirkte ich auch aktiv im Vorstand von Gewerbe Stadt St.Gallen – habe ich mich für leistungsfähige Infrastrukturen und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen eingesetzt. Ich kenne die Bedürfnisse und Anliegen des Gewerbes und der Wirtschaft. Für diese will ich mich auch als Mitglied des St.Galler Stadtrates einsetzen.

Der zweite bürgerlich Kandidat, Jürg Brunner, hat sich nach einem engagierten Wahlkampf zurückgezogen. In welchen Positionen stimmen Sie mit seinen Wahlversprechen überein?
Zuallererst: Ich bekenne mich zum Ziel einer Steuersenkung, einem langjährigen Anliegen von Gewerbe, Grund- und Hauseigentümern. Ich mache mich dafür stark, dass Innovationen gefördert, Bürokratie abgebaut, der Gebührenkatalog für KMU überprüft, die Verschuldung abgebaut und Ausgaben kritisch hinterfragt werden. Das Beschaffungswesen auf Gemeindeebene ist zugunsten einheimischer regionaler und lokaler Unternehmen zu optimieren. Und es gilt, das richtige Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsträger zu fördern und die Chancen von nachhaltigen Antriebs- und Mobilitätsformen zu nutzen – anstatt Feindbilder gegeneinander auszuspielen. Autoverkehr ist nicht einfach per se des Teufels.

Wie grenzen Sie sich von Ihrer Mitbewerberin, Sonja Lüthi ab?
Ich will meine Erfahrung aus den bisherigen beruflichen Tätigkeiten als Redaktor, Standortförderer, Tourismusdirektor, Gemeindepräsident und Kantonsrat für eine blühende Zukunft der Stadt einbringen – und zwar mit pragmatischen, und nicht ideologischen Lösungen. Dies im Sinne der ganzen Bevölkerung, von jung bis alt, links bis rechts, für Frauen wie Männer. Das geht nur mit aktiver Kommunikation und im direkten Austausch mit der Bevölkerung – nicht nur im Wahlkampf. Aufgrund meiner Exekutiv-Erfahrung kann ich sofort und ohne lange Einarbeitung wirken.

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Deshalb empfiehlt der HEV Boris Tschirky zur Wahl:

Boris Tschirky hat in seinen bisherigen beruflichen und politischen Funktionen bereits viel zur Stärkung des Wirtschafts- und Wohnortstandorts Stadt St.Gallen beigetragen, insbesondere bei der Wirtschaftsförderung des Kantons St.Gallen und als Tourismusdirektor sowie als (früherer) Stadtparlamentarier. Er steht ein für wirksame Standortförderung, leistungsfähige Infrastrukturen und nachhaltige Innovationen. Ausserdem bekennt er sich zum Ziel einer Steuersenkung, was einem langjährigen Anliegen von Wirtschaft und Hauseigentümern entspricht.

Die Verbände fordern ihre Mitglieder und die bürgerlichen Kräfte auf, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass mit der Wahl von Boris Tschirky ein zweiter profiliert bürgerlicher Stadtratssitz erhalten bleibt.